Grauschleier

 

Von der Reise durch den Schmerz zurück im Alltag, den es unter neuen Bedingungen zu bewältigen gilt. Wären doch nicht diese grauen Tage, an denen so viel schief geht. Es sind die Kleinigkeiten - nicht die großen Katastrophen - an denen ich zerbreche. Es sind genau diese tückischen in Grau gefärbten Tage, mit ihren Enttäuschungen und Niederlagen, durch die ich - wie hinter einem grauen Schleier - von der Realität in ein Gefühl entfremdeter Unwirklichkeit abgleite, nicht wissend, wie Verletzung und Erschöpfung entgegen zu steuern ist.

 

auszug aus dem gleichnamigen Buchprojekt,

2011 - 2015, Digital

aus der Werkgruppe Tagebuch